Die Stunde der Erde / Earth Hour

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Eine Stunde für die Erde

Rund um die Welt haben Klimaschützer eine Stunde lang die Lichter ausgeschaltet. Berühmte Bauwerke blieben im Dunkeln. Öffentliche Veranstaltungen wurden abgesagt.

29. März 2020, 4:33 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, mp 31 Kommentare

Für einer Stunde kein Licht – Aktivistinnen und Aktivisten haben mit dieser Aktion weltweit auf die Notwendigkeit zum Klimaschutz aufmerksam gemacht. Auch Behörden und Unternehmen haben sich an der sogenannten Earth Hour beteiligt. Den Anfang machten Neuseeland, Fidschi und Australien, wo zum Zeichen für das Klima an berühmten Bauwerken und in Wohnungen die Lichter ausgingen.

Auch in Deutschland gab es zahlreiche Aktionen. So blieb es etwa am Brandenburger Tor dunkel. Auch am Kölner Dom und an der Münchner Frauenkirche wurden wie an vielen anderen Sehenswürdigkeiten die Lichter für eine Stunde ausgeschaltet, wie die Umweltschutzorganisation WWF mitteilte. Demnach beteiligten sich auch viele Menschen bei sich zu Hause und schalteten dort die Lichter aus.

Mit der Earth Hour will die Umweltschutzorganisation WWF ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen. Rund um den Globus gingen dafür jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Erstmals fand die Aktion 2007 in Sydney statt.

Gegen Ende der Earth Hour bedankten sich die Veranstalter bei Bürgern der Vereinigten Staaten für die Teilnahme. Dazu veröffentlichten sie Bilder des dunkel werdenden Empire State Buildings. Alle öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen der Aktion waren mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie aus Sicherheitsgründen abgesagt worden.

Earth Hour

Around the world, climate change activists turned off the lights for an hour. Famous buildings remained in the dark. Public events were cancelled.

29 March 2020, 4:33 a.m. Source: ZEIT ONLINE, dpa, mp 31 Comments

No light for an hour – activists have used this campaign to draw attention worldwide to the need for climate protection. Public authorities and companies also took part in the so-called Earth Hour. It started in New Zealand, Fiji and Australia, where the lights went out on famous buildings and in homes as a sign for the climate.

There were also numerous campaigns in Germany. For example, it remained dark at the Brandenburg Gate. The Cologne Cathedral and Munich’s Frauenkirche were also switched off for an hour, as were many other sights, according to the environmental protection organisation WWF. According to this, many people also took part in the action at their homes and switched off the lights there.

With Earth Hour, the environmental protection organisation WWF wants to set an example for climate and environmental protection. The darkness should point out the waste of resources and make people think. Around the globe, the lights went out for an hour at 20.30 local time. The campaign took place for the first time in Sydney in 2007.

Towards the end of Earth Hour, the organizers thanked citizens of the United States for their participation. They also published pictures of the darkening Empire State Building. All public events within the framework of the action had been cancelled for security reasons in view of the coronavirus pandemic.

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